Highlights der letzten Jahre

2020

Stabat Mater von Pergolesi, Benefizkonzert Segenskirche Petershausen, 3. April 2019

Stabat Mater von G.B. Pergolesi

Benefizkonzert zugunsten der Segenskirche Peterhausen

Großen Anklang fand das besinnliche und zugleich festliche Konzert. Bei der Aufführung von „Stabat mater“ von G.B. Pergolesi begeisterten die Solistinnen Eva-Patricia Maier-Merck, Sopran, und Sylvia Wiberg, Alt, zusammen mit dem Projektchor unter der Leitung von Dagmar Heimerl und dem Petershausener Kammerorchester unter der Leitung von Eugen Tluck das Publikum mit diesem großartigen Werk, das mit seinen ergreifenden Melodien und Harmonien seiner Zeit der Renaissance weit voraus war. Vorallem der Eingangschor und der Schlusschor, den der Projektchor eindrucksvoll sang, waren absolut mitreißend. Aber auch die zarten, sentimental vorgetragenen Solo- und Duo-Arien,einfühlsam begleitet vom Kammerorchester, berührten jeden in der voll besetzten Kirche.
Das Stabat mater ist eine Vertonung des gleichnamigen mittelalterlichen Gedichtes aus dem 13. Jahrhundert, dessen Autor unbekannt ist. Die schlichten, frommen Verse des Gedichts und die einfühlsamen Melodien nehmen die Zuhörer mit, das Leiden und Sterben Jesu Christi aus dem liebenden Herzen seiner Mutter Marias zu betrachten und mitzufühlen. Eine wunderbare Einstimmung auf Ostern in der Passionszeit.
Die unmittelbar ergreifende Stimmung des Werks, das der Komponist kurz vor seinem Tod komponierte, hatte schon bald überwältigenden Erfolg. Der frühe Tod des mit 26 Jahren verstorbenen Pergolesi ließ die Nachfrage nach seinen Werken unmittelbar immens steigen. In den folgenden 50 Jahren wurde das Stabat Mater zu einem der meist nachgedruckten Werke des Jahrhunderts.
Pergolesi hat in seinem kurzen Leben eine steile Karriere als Komponist erlebt, vor allem seine Opern waren beim Publikum beliebt, im Inland wie im Ausland. Es war jedoch das "Stabat mater", das seinen Namen unsterblich machte, und das bis heute zu den am häufigsten aufgeführten Werken geistlicher Kompositionen zählt. Es ist diese seltsame Mischung aus Oper und intensiver Frömmigkeit des Komponisten, was den Zauber des Werkes ausmacht, das richtige Werk zur richtigen Zeit.

"Dvorak-Messe" in der Presse

Süddeutsche Zeitung 29.01.2019

Münchner Merkur 01.02.2019

Highlights 2019